Podrán cortar todas las flores, pero no podrán detener la primavera...

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Rosa Luxemburg Konferenz 2015

Germany-EHL - AL, 01/05/2015 - 19:40
Auch dieses Jahr gehören wir zu den UnterstützerInnen der Rosa Luxemburg Konferenz, die am Samstag, den 10. Januar 2015, in Berlin stattfindet. Wir sind in der Urania mit einem Büchertisch vertreten. ...

Stellungnahme Frieden im Baskenland

Germany-EHL - AT, 12/09/2014 - 13:46
Stellungnahme: Frieden im Baskenland - Engagement von Deutschland und der EU ist notwendig 09.12.2014 | baskenland-friedensprozess.de Vor mehr als drei Jahren hat die ETA ihren bewaffneten Kampf – und damit 50 Jahre gewaltsamer Aktivität – einseitig und bedingungslos beendet. Wir begrüßen diese neue Situation und die kontinuierlichen Schritte in Richtung von mehr Demokratie, gesellschaftlicher Versöhnung und Einhaltung der Menschenrechte im Baskenland. Trotz dieser positiven Entwicklung ist das neue Szenario immer noch weit von einem dauerhaften Frieden entfernt. Die vollständige Entwaffnung der ETA , die Anerkennung der Rechte aller Opfer des Konflikts, der Umgang mit der Vielzahl an Folteropfern, die spanische und französische Politik der heimatfernen Unterbringung der etwa 500 Gefangenen, die jede Woche die Angehörigen zu weiten Reisen zwingt, Massenprozesse gegen baskische politische Aktivisten und nicht zuletzt weltweit Hunderte Exilierte und Flüchtlinge gelten als offene Fragen, die für die Zukunft des Baskenlands und die Bemühungen um Frieden eine zentrale Rolle spielen. Eine dieser ...

Berlin: Kundgebung gegen Auslieferung von Tomas

Germany-EHL - AZ, 12/03/2014 - 04:42
Berlin: Kundgebung gegen Auslieferung von Tomas am Brandenburger Tor 03.12.2014 Am 28.11.2014 organisierten Freundinnen und Freunde des Baskenlands in Berlin eine Kundgebung für den Ende Oktober in Deutschland verhafteten baskischen Aktivisten Tomas Elgorriaga Kunze. Die Kundgebung fand statt gegenüber der französischen Botschaft am Brandenburger Tor. Mit Redebeiträgen wurden die Passanten und Passantinnen auf die aktuelle Situation aufmerksam gemacht. Tomas droht die Auslieferung an Frankreich, und bei einer Auslieferung nach Spanien befürchten Angehörige sogar, dass er erneut gefoltert werden könnte. Von der Roten Hilfe e.V., einer bundesweiten Antirepressionsorganisation, wurde eine Grußbotschaft verlesen. Fotos von der Kundgebung sind in unserer Mediathek veröffentlicht. ...

Hamburg: Keine Auslieferung von Tomas - Freiheit für Marina.

Germany-EHL - AZ, 12/03/2014 - 03:42
Hamburg: Keine Auslieferung von Tomas - Freiheit für Marina. 03.12.2014 Bei einer Kurdistan-Demonstration in Hamburg am 29.11. gegen das PKK-Verbot machten Freunde und Freundinnen des Baskenlands auch auf baskische Gefangene aufmerksam. Auf Transparenten forderten sie unter anderem, dass der kürzlich in Deutschland festgenommene baskische Aktivist Tomas nicht aus Deutschland ausgeliefert wird. Außerdem wurde die Freiheit von Marina Bernadó gefordert, deren Prozess in Paris wegen angeblicher ETA-Mitgliedschaft im November begann. Marina war jahrelang politische Aktivistin der sozialen Bewegung in Barcelona. Nachdem sie sich nach einer Repressionswelle der Festnahme entziehen konnte wurde sie Ende 2006 in Frankreich festgenommen. Tomas wurde auf Anfrage spanischer Behörden in Deutschland festgenommen, Angehörige befürchten, dass er erneut gefoltert werden könnte, falls er nach Frankreich oder Spanien ausgeliefert werden würde. Fotos von der Aktion sind in unserer Mediathek veröffentlicht. ...

Freiheit für Tomas Keine Auslieferung an Frankreich oder Spanien

Germany-EHL - IG, 11/16/2014 - 16:40
Freiheit für Tomas! 16.11.2014 | Euskal Herriaren Lagunak - Freundinnen und Freunde des Baskenlands KEINE AUSLIEFERUNG – WEDER AN FRANKREICH NOCH AN SPANIEN! Schluss mit Folter und strafverschärfenden Sondergesetzen für baskische politische Gefangene! Für eine demokratische Lösung des Konflikts im Baskenland! Am 31. Oktober 2014 wurde in Mannheim Tomas Elgorriaga Kunze verhaftet. Ihm droht die Auslieferung an Frankreich. Der 1963 geborene Baske lebte bis zu seiner Verhaftung in Freiburg und arbeitete an der dortigen Universität. Er ist einer der vielen baskischen Flüchtlinge, die wegen des Konflikts zwischen dem Baskenland und den beiden Staaten Spanien und Frankreich ihre Heimat verlassen mussten. Unterstützt den Kampf gegen die drohende Auslieferung: schreibt Tomas und beteiligt Euch an den Protestaktionen. Informationen am Ende dieses Aufrufs. Tomas Elgorriaga Kunze war in der baskischen Unabhängigkeitsbewegung aktiv. Im Frühjahr 1998 verhaftete ihn die spanische Polizei zusammen mit weiteren Personen, angeblich wegen Unterstützung der ETA. In der anschließenden Incommunicado-Isolationshaft folterte sie ihn schwer. Danach kam er in Untersuchungshaft und wurde später nach Hinterlegung einer Kaution freigelassen. Kurz vor Prozessbeginn im Jahr 2000 flüchtete er mit unbekanntem Zielort. Seine Mitangeklagten wurden von dem Madrider Sondergericht Audiencia Nacional zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Elgorriaga Kunze wurde später in Frankreich wegen angeblicher ETA-Mitgliedschaft in Abwesenheit verurteilt. Der ...

Entscheidung über Entlassung des schwerkranken Gefangenen auf nächstes Jahr verschoben

Germany-EHL - OT, 11/14/2014 - 08:38
Paris: Entscheidung über Entlassung des schwerkranken baskischen Gefangenen auf nächstes Jahr verschoben 14.11.2014 Ende Oktober hat das französische Berufungsgericht in Paris wieder die Entscheidung über eine Entlassung des sich bereits im 3. Aids-Stadium befindenden baskischen Gefangenen Ibon Fernández Iradi verschoben, um fünf Monate auf den 26. März 2015. Gegen diese Gerichtsentscheidung laufen die Angehörigen des Gefangenen in den sozialen Netzwerken Sturm weil sie befürchten, dass er im Gefängnis sterben könnte, und organisieren verstärkt Protestkundgebungen. Angehörige und Ärzte hatten Ende Oktober die sofortige Freilassung auf Grund der sich verschlechternden gesundheitlichen Situation gefordert (wir berichteten). Aktuelle Nachrichten hierzu auf spanisch, französisch und baskisch: Etxerat ...

Ralf Streck Katalonien will trotz Verbot am Sonntag abstimmen

Germany-EHL - IG, 11/09/2014 - 11:39
Katalonien will trotz Verbot am Sonntag abstimmen 09.11.2014 | Ralf Streck (Telepolis, 8.11.2014) Die von Spanien verbotene, unverbindliche Volksbefragung erhält immer stärker auch internationale Unterstützung von Politikern, Intellektuellen und Künstlern Weiter ist unklar, ob die Katalanen am Sonntag wenigstens unverbindlich über die Unabhängigkeit von Spanien abstimmen können. Klar ist nur, dass die Regionalregierung über alle Verbote hinweg nun an der nun auch verwässerten Befragung festhalten will. Die konservative spanische Regierung hatte beim Verfassungsgericht zunächst ein “vorläufiges Verbot” gegen eine von der Regionalregierung angesetzte Volksbefragung durchgesetzt. Auf deren Antrag wurde vergangene Woche nun auch eine “alternative Abstimmung” verboten, die in mehr als 99 Prozentaller Gemeinden gleichzeitig abgehalten werden sollte. Dagegen hat die Regionalregierung am Freitag vor dem Verfassungsgericht Rechtsbeschwerde eingelegt. Argumentiert wird, dass es um eine aktive Bürgerbeteiligung und die freie Meinungsäußerung geht. Angst vor einem klaren Stimmungsbild Während die Beschwerde eingelegt wurde, traf sich der katalanische Präsident Artur Mas mit Parteien und Organisationen, die den “Pakt für das Selbstbestimmungsrecht” bilden. Danach bekräftigte die Regierung, es gäbe kein weiteres Zurück mehr und dass die “Regierung die Verantwortung bis zum Ende übernimmt”. Sie will sich nicht auch noch aus dieser Befragung zurückziehen, wie es Madrid zuletzt gefordert hatte. Statt eines Referendums nach schottischem Vorbild, wofür sich 80% der katalanischen Parlamentarier ...

Angebliches ETA Mitglied in Mannheim verhaftet

Germany-EHL - AL, 11/03/2014 - 12:38
Verhaftung statt Frieden 03.11.2014 2011 erklärte ETA das Ende ihres bewaffneten Kampfes. Seither gibt es im Baskenland politische Gewalt nur noch von einer Seite, vom spanischen Staat, der nach wie vor Aktivisten der baskischen Unabhängigkeitsbewegung mit politischen Prozessen überzieht. Am letzten Freitag, den 31. Oktober 2014, wurde in Mannheim der 51-jährige Baske Tomás Elgorriaga Kunze verhaftet. Pressemeldungen porträtierten ihn sofort als hochrangiges ETA Mitglied. Fest steht, dass der 1963 geborene Elgorriaga jahrelang in der baskischen politischen Unabhängigkeitsbewegung aktiv war, auch als linker Gemeinderat in dem baskischen Ferienort Hondarribia. Im Frühjahr 1998 wurde er zusammen mit weiteren Personen von der spanischen Polizei verhaftet, angeblich wegen Unterstützung der ETA. In der Incommunicado-Isolationshaft wurde er schwer gefoltert, kam anschliessend in Untersuchungshaft und wurde später nach Hinterlegung einer Kaution freigelassen. Kurz vor Prozessbeginn im Jahr 2000 flüchtete er mit unbekanntem Zielort. Seine Mitangeklagten wurden von dem Madrider Sondergericht Audiencia Nacional zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Später wurde Elgorriaga in Frankreich wegen angeblicher ETA-Mitgliedschaft in Abwesenheit verurteilt. Als er am vergangenen Freitag vom LKA Hessen verhaftet wurde, hatte offenbar auch der spanische Geheimdienst seine Finger im Spiel. Spanische Sicherheitsdienste behaupten, dass der Ingenieur ein Bombenspezialist der ETA gewesen sei. Vor seiner Verhaftung arbeitete Tomás Elgorriaga anscheinend unter falschem ...

Angebliches ETA-Mitglied in Mannheim festgenommen

Germany-EHL - AL, 11/03/2014 - 03:39
Angebliches ETA-Mitglied in Mannheim festgenommen 03.11.2014 Am 31.10.2014 wurde in Mannheim ein angebliches Mitglied der baskischen Untergrundorganisation ETA festgenommen. Der 51-jährige Thomas Elgorriaga Kunze habe sich seit 15 Jahren auf der Flucht befunden. Da er Ingenieur ist, behaupten spanische Sicherheitsdienste, dass er ein Bombenspezialist der ETA gewesen sei. Fakt ist aber, dass der ehemalige Gemeinderad aus der baskischen Kleinstadt Hondarribia vor 15 Jahren aus dem Baskenland geflüchtet ist. Hondarribia ist ein Strandort im nördlichen – „französischen Teil“ – des Baskenlands. Nach einer Festnahme 1998 wurde er tagelang schwer gefoltert. Der spanische Geheimdienst CNI hatte sich mit einem Verhaftungsersuchen an das LKA in Hessen gewandt. In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und Spezialkräften wurde Elgorriaga dann am Freitag festgenommen. Weil die Familie erneute Folter befürchtet, hat sie das Ziel, die Auslieferung an Frankreich zu verhindern, da Frankreich ihn nach Spanien abschieben könnte, wo nach wie vor gerade Basken politische Sondergerichtsurteile erwarten können. Diese Forderung wird auch von der baskischen Linkspartei Sortu unterstützt. Sortu bezeichnet die Aktion des spanischen Geheimdienstes als „einen weiteren Schritt in der Strategie der Feinde des Friedens“. Laut Meldungen spanischer Presse, die auf Informationen des spanischen Geheimdienstes basieren, sei er nach einer Haftentlassung nach 1998 Teil des sog. internationalen Apperates gewesen. ...

Kampagne „Das Baskenland ist nicht allein“ – „Euskal Herriak bidelagun gaitu“

Germany-EHL - IG, 11/02/2014 - 04:38
Kampagne „Das Baskenland ist nicht allein“ 02.11.2014 | EHL BRD In einer öffentlichen Pressekonferenz im Baskenland Ende Oktober 2014 kündigten VertreterInnen des Solidaritäts-Netzwerkes aus verschiedenen europäischen Ländern, auch aus Deutschland, für 2015 eine internationale Kampagne mit dem Motto „Das Baskenland ist nicht allein“ an. Ein Schwerpunkt wird die Anprangerung der repressiven Politik vor allem gegen die baskischen Gefangenen sein oder die andauernde Verweigerungshaltung insbesondere Spaniens gegen Bemühungen für eine gerechte und demokratische Lösung des politischen Konflikts. Ein weiterer Punkt sind die konkreten Schritte für ein freies und sozialistisches Baskenland. Höhepunkt wird eine internationalistische Demonstration in Madrid sein. Über zwanzig VertreterInnen des Netzwerks „Freundinnen und Freunde des Baskenlands – Euskal Herriaren Lagunak“ (EHL) aus Deutschland, Italien, Irland, Paris, Madrid, Aragon, Andalusien, Portugal und Katalonien hatten sich Ende Oktober 2014 in der baskischen Ortschaft Leitza in der Region Navarra getroffen, um Erfahrungen auszutauschen und um Aktionsbereiche für die kommenden Monate festzulegen. Angekündigt wurde in diesem Zusammenhang der Beginn der Kampagne „Das Baskenland ist nicht allein“, was auf baskisch „Euskal Herriak bidelagun gaitu“ heißt. Unter anderem wird mit der Kampagne der aktuelle Zustand der Repression verurteilt, die dieses Land erlebt: genannt wurden Aspekte wie die Zerstreuung der Gefangenen, die Situation der schwerkranken Gefangenen und insbesondere die ...

Ein "Herzlich Willkommen" für den baskischen Gefangenen Joxe Garcia Mijangos - nach 7 Jahren endlich frei

Germany-EHL - AZ, 10/29/2014 - 20:38
Ein "Herzlich Willkommen" für den baskischen Gefangenen Joxe Garcia Mijangos - nach 7 Jahren endlich frei 29.10.2014 Vorgestern früh – am 27.10.2014 – wurde der baskische Gefangene Joxe, der seit 2007 auf Grund des spanischen Massenprozesses unter dem Aktenzeichen 18/98 zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt wurde – was später auf 7 Jahre reduziert wurde, freigelassen. Am Abend wurde ein “Ongi Etorri” (baskisch für “Herzlich Willkommen”) in seinem Heimatstadtteil Santutxu in Bilbao veranstaltet. Zahlreiche AnwohnerInnen und Angehörige versammelten sich und der Gefangene wurde unter anderem mit einem traditionellen baskischen Willkommens-Tanz geehrt. Im 16 Monate andauernden Verfahren des Makroprozess 18/98 wurden 2007 ca. 50 linke baskische Gefangene zu insgesamt 500 Jahren Gefängnis verurteilt. Joxe Garcia Mijangos wurde vorgeworfen, dass er seit 1987 in der baskischen Region Biskaia zur finaziellen Abteilung der Organisation KAS gehört haben soll, die nach spanischer Sicht eine Vorfeldorganisation der bewaffneten baskischen Guerilla ETA gewesen sein soll. In der baskischen sozialistischen Koordinierung KAS trafen sich damals VertreterInnen der verschiedenen baskischen politischen und kulturellen Gruppierungen, die gemeinsame politische Grundsätze wie u.a. die Unabhängigkeit des gesamten Baskenlands (dem “spanischen” UND dem “französischen Teil” vertraten. Foto von der Willkommensfeier ...

Frankreich: Morgen Entscheidung über Entlassung eines Schwerkranken baskischen Gefangenen

Germany-EHL - AZ, 10/29/2014 - 19:38
Frankreich: Morgen Entscheidung über Entlassung eines Schwerkranken baskischen Gefangenen 29.10.2014 Am 30. Oktober 2014 soll im französischen Berufungsgericht über den an multiple Sklerose erkrankten baskischen Gefangenen Ibon Fernández Iradi entschieden werden. Der 42jähige wurde später nach seiner Festnahme 2003 zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Die französische Staatsanwaltschaft ist gegen eine Freilassung. Anwälte und Ärtze jedoch sehen durch die schwere Erkrankung die Bedingungen als gegeben, daß auch nach normalen Gesetzesmaßstäben eine Freilassung – mit oder ohne Bedingungen – aus humanitären Gesichtspunkten möglich sein sollte. Angehörige, FreundInnen und Sachverständige wie u.a. verschiedene Ärzte veröffentlichten vor Kurzem in einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Video-Dokumentation “Grito múltiple” (“Multipler Aufschrei”), daß sich der baskische Gefangene angesichts der fortgeschrittenen multiplen Sklerose in einer sehr kritischen Lage befindet. Bereits seit längerem haben die Angehörigen und FreundInnen des Gefangenen u.a. in seinem Heimatort Lasarte-Oria (im “spanischen Teil” des Baskenlands gelegen) mittels Kundgebungen und Pressekonferenzen darauf aufmerksam gemacht. Der Regierungschef der Provinz Gipuzkoa (span: Guipúzcoa) Martin Garitano lud heute früh die Angehörigen von vier schwerkranken linken baskischen Gefangenen aus Gipuzkoa ein, unter anderem die Angehörigen von Ibon Fernández. Er stellte klar, dass es nun an der Zeit sei, die politische Brutalität der Zerstreuung der Gefangenen und der Sondergesetze des spanischen und ...

Donostia: Weitere Aktionen gegen Zwangsraeumungen und missbraeuchliche Hypotheksklauseln

Germany-EHL - OG, 10/23/2014 - 23:39
Donostia: Weitere Aktionen gegen Zwangsraeumungen und missbraeuchliche Hypotheksklauseln 23.10.2014 Im Baskenland haben die Netzwerke gegen Zwangsraeumungen (Stop Desahucios) und die Plattform gegen die missbraeuchliche Anwendung von Hypotheksklauseln (IRPH Stop) in einer oeffentlichen Pressekonferenz vor dem Gerichtsgebaeude in Donostia angekuendigt, mit weiteren Aktionen gegen den Missbrauch der Banken im Bereich der Immobilien-Hypotheken vorzugehen. Nach Einreichung von drei Anzeigen gegen die baskische Kutxabank, die vor kurzem gegen den Protest der baskischen Linken aus einer Fusion mehrerer baskischer Banken hervorging, musste die Kutxabank bereits verabschiedete missbraeuchliche Hypotheksklauseln zuruecknehmen. Diese Klauseln wuerden unter anderem sogar Grosseltern mit ihrer eigenen Wohnung haftbar machen fuer Hypotheken der Enkelkinder. In der Vergangenenheit kam es auch im Baskenland bereits oft zu dramatischen Aktionen von Familien, die auf Grund steigender Verschuldung durch Hypotheken ihre Wohnungen verloren hatten. Link: Artikel auf irphstop.plazan.net (spanisch) ...

31. Jahrestag - Gedenken in Tolosa an Joxean Lasa und Joxi Zabala

Germany-EHL - L, 10/18/2014 - 13:38
31. Jahrestag - Gedenken an Joxean Lasa und Joxi Zabala 18.10.2014 Zahlreiche Familienangehörige und FreundInnen kamen im baskischen Tolosa zum Gedenken am 31. Jahrestag des Mordes an die baskischen Aktivisten Joxean Lasa y Joxi Zabala zusammen. Vor 31. Jahren galten sie als “verschwunden” und 10 Jahre später war bewiesen, dass sie von der damaligen spanischen Todesschwadron “GAL” in Baiona entführt und dann ermordet wurden. Die parastaatliche rechtsradikale spanische Terrorgruppe verübte damals im französischen Territorium zahlreiche Morde gegen baskische Flüchtlinge. In einer jetzt angelaufenen Kinodokumentation “Iasa y Zabala” des Direktors Pablo Malo werden die damaligen Ereignisse geschildert sowie Angehörige und FreundInnen interviewt. ...

Uschi Grandel Seit fuenf Jahren hinter Gittern

Germany-EHL - AZ, 10/15/2014 - 10:39
Seit fünf Jahren hinter Gittern 15.10.2014 | Uschi Grandel (junge Welt vom 13.10.2014) „Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, nannte der argentinische Nobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel die seit fünf Jahren andauernde Inhaftierung von Arnaldo Otegi, Rafa Díez, Miren Zabaleta, Arkaitz Rodríguez und Sonia Jacinto. Weil die neue Strategie der Gruppe um Arnaldo Otegi dem Baskenland nicht nur das Ende des bewaffneten Kampfes von ETA brachte, sondern zur Stärkung der baskischen Linken und zu Massenbewegungen für einen gerechten Frieden und für eine andere Gesellschaft führte, hält die spanische Justiz Arnaldo Otegi, Rafa Díez, Miren Zabaleta, Arkaitz Rodríguez und Sonia Jacinto seit fünf Jahren hinter Gittern. In einem Grußwort an die tausende Demonstranten, die sich am vergangenen Samstag im baskischen Städtchen Elgoibar, dem Heimatort von Arnaldo Otegi, unter dem Motto „5ak askatu! (Freiheit für die 5)“ versammelt haben, nannte der argentinische Nobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel das „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Das Foto zeigt den Demonstrationszug. Im Baskenland findet die Forderung über Parteigrenzen hinweg breite Unterstützung. Auch die Solidarität in anderen Teilen Spaniens wächst. So nahmen neben linken Parteien aus Katalonien und Galizien auch zum ersten Mal Vertreter der spanischen Parteien Izquierda Unida (IU) und Podemos teil. Lesetipp: „Lichtblicke im Baskenland – Interview mit Arnaldo Otegi“ (PapyRossa 2014). ...

12. Oktober, "Tag des Spaniertums": Mehrere Tausend in Bilbao auf Demo für Unabhängigkeit

Germany-EHL - AL, 10/13/2014 - 03:38
12. Oktober, "Tag des Spaniertums": Mehrere Tausend in Bilbao auf Demo für Unabhängigkeit 13.10.2014 Während in Madrid am sogenannten “Tag des Spaniertums” eine Militärparade unter Vorsitz des spanischen Königs abgehalten wurde, demonstrierten mehrere Tausend Menschen verschiedener sozialer Initiativen in Bilbao unter dem Motto “Gora Euskal Errepublika – Es lebe die baskische Republik” für die Unabhängigkeit des Baskenlands. Symbolisch wurde das Wasser zahlreiche Brunnen als Akt des “zivilien Ungehorsams” in der Kampagnen-Farbe des Netzwerks für Unabhängigkeit (baskisch: Independentistak Sarea) grün eingefärbt. Ein Sprecher des Netzwerks erklärte hinsichtlich des blutigen Hintergrunds des spanischen Feiertags in Bezugnahme auf die Eroberung Lateinamerikas und dem damit einhergegangenen Genozid: “Heute feiern wir nicht das Spaniertum, sondern den Tag der Gerechtigkeit und der Freiheit aller Völker der Welt”. Auch VertreterInnen aus Lateinamerika beteiligten sich an der Demonstration. Der baskische Präsident des autonomen Baskenlands und der katalanische Präsident blieben wegen “Terminschwierigkeiten” dem offiziellen militärischen Feierakt in Madrid fern. Laut verschiedener Medienberichte nutzten im katalonischen Barcelona allerdings 200 spanische Rechtsradikale den antikatalanischen Aufruf rechter Parteien um am Tag des Spaniertums katalanische Fahnen zu verbrennen und um mit spanischen Fahnen auf denen verschiedene Nazi-Symbole prangten zu provozieren. Video > naiz.eus ...

Wiederbesetzung von Wohnraum in Gasteiz/Errekaleor

Germany-EHL - IG, 10/12/2014 - 19:38
Wiederbesetzung von Wohnraum in Gasteiz/Errekaleor 12.10.2014 Eine Initiative von BesetzerInnen belebt seit einem Jahr den durch Spekulation entvölkerten ehemaligen ArbeiterInnen-Stadtteil Errekaleor am Rand von Gasteiz (span: Vitoria). Für das in den 50er/60er Jahren aufgebaute Wohnviertel gab es seit ungefähr 15 Jahren Spekulations-Pläne konservativer Politiker es komplett abzureissen um dort nach einem “Spezial Plan der Urbanisierung” ein attraktives im Grünnen gelegenes Wohnviertel aufzubauen. Daher wurden immer mehr BewohnerInnen vertrieben, und diejenigen die nicht mit einer Umsiedlung einverstanden sind leisten bis heute Widerstand. So waren vor Kurzem nur noch 28 Wohnungen von 192 bewohnt. Auf Grund der Immobilien-Krise sind nun aber ehemalige Bebauungspläne ebenfalls auf Eis gelegt. Angesichts dieser Situation besetzte vor einem Jahr eine Initiative von StudentInnen unter dem Motto “Errekaleor Bizirik!” (“Errekaleor lebt!”) einige Wohnungen und Räume für Veranstaltungen um gemeinsam mit den verbliebenen AnwohnerInnen den Stadtteil auch durch kulturelle und politische Initiativen wiederzubevölkern. Über eine Facebook-Seite kann mit der Initiative Kontakt aufgenommen werden. Fotos in der Mediathek > Fotos > 2014 Oktober – 1 Jahr Wiederbesetzung in Gasteiz/Errekaleor – “Errekaleor bizirik!” ...

25 Jahre Freundschaft Baskenland Kuba

Germany-EHL - IG, 10/12/2014 - 16:39
25 Jahre Freundschaft Baskenland Kuba 12.10.2014 Anlässlich des 25. Jahrestages der Freundschafts- und Solidaritätsvereinigung “Euskadi – Cuba” (“Baskenland – Kuba”) kamen zahlreiche VertreterInnen der baskischen Linken und lateinamerikanischer Exilorganisationen zum zentralen Feierakt nach Bilbao. Im voll besetzten Saal des Veranstaltungsorts “Antzokia” gab es neben Reden von BotschaftsvertreterInnen und Kulturbeiträgen auch zahlreiche Grußadressen via Videoübertragung wie unter anderem von einem der aus US-Haft entlassenen “Cuban Five”, der sich für die große Unterstützung durch die baskische abertzale Linke bedankte. Des weiteren wurden zahlreiche neue gemeinsame Projekte vorgestellt, vorwiegend im medizinischen und ökologischen Bereich. Foto 1 von der Veranstaltung Foto 2 von der Veranstaltung Link Bericht auf Euskadi-Cuba (spanisch) ...

Bildu solidarisiert sich Wahlkundgebung für Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien

Germany-EHL - IG, 10/12/2014 - 16:39
Bildu solidarisiert sich bei Wahlkundgebung für Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien 12.10.2014 Anläßlich der Präsidentschaftswahlen am 12. Oktober in Bolivien veranstalteten der bolivianische Konsul in Bilbao/Baskenland mit Unterstützung von EH Bildu eine Mobilisierungskundgebung zur Wiederwahl des linken bolivianischen Präsidenten Evo Morales. Im Baskenland leben aktuell 11.000 BolivianerInnen. Sie wurden vom Konsul dazu aufgerufen, ihre Stimme in extra eingerichteten Wahllokalen im Baskenland abzugeben. Der Sprecher von Bildu betonte nochmal die internationale Solidarität und wie wichtig der gemeinsame Kampf der beiden Völker gegen Neoliberalismus ist. Foto von der Kundgebung in Bilbao ...

Kundgebungen in Madrid und Gasteiz gegen Folterer

Germany-EHL - IG, 10/12/2014 - 16:39
Kundgebung in Madrid und Gasteiz gegen Folterer 12.10.2014 Während des Massenprozesses gegen die 28 angeklagten baskischen Jugendlichen kam am 6. Oktober die Folter im Sondergerichtshof von Madrid – Audiencia Nacional – die Folter an 19 Jugendlichen zur Sprache. Die Anwälte der mutmaßlichen Folterer stellten den Antrag, daß ihre als Zeugen vorgeladenen Mandanten verkleidet mit Sonnenbrille und Perücke auftreten wollten. Angesichts des traumatisch erlebten, wollten die Folteropfer nicht im Gerichtssaal anwesend sein, während der Anhöhrung ihrer mutmaßlichen Folterer. Dies wurde vom Gericht verweigert. Daher wurde vor der Audiencia Nacional von den Folteropfern zu einer öffentlichen Kundgebung aufgerufen. Weil 5 der Gefolterten aus baskischen Großstadt Gasteiz stammen, haben auch dort die sozialen Bewegungen zu einer abendlichen Kundgebung mobilisiert. Symbolisch setzten sich die angeklagten Folteropfer á la Guantanamo Plastiktüten über den Kopf. Diese Methode des beinahe Erstickens ist ebenfalls eine oft angewandtes Mittel gegen baskische AktivistInnen. Foto von der Kundgebung in Gasteiz Foto vom Protest in Madrid (naiz/gara) ...

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